Großartig – man kann es nicht besser ausdrücken! Ich verneige mich in Ehrfurcht und Bewunderung. So witzig und passgenau habe ich noch nirgends sonst gelesen, wie man gut schreibt. Und das gilt für jede Art von Texten, von der Diplomarbeit über den Werbeflyer bis zum Roman.
Kulturtipps für Schöneberg
Und heute mal was richtig Berlinerisches …
Gemeinsam mit Stephan Heinroth bringt Iris Wegner ein Gaunerpärchen auf die Bühne, dass die Heide wackelt. Wenn die beiden unsere ollen Berliner Lieder schmettern, bleibt keen Ooge trocken! Also nüscht wie hin!Der Ratgeber für den faulen Haushalt
Na, so eine Freude!
Die unerwarteten Geschenke sind die schönsten – zu unserem „Bestsellerchen“ ist wieder eine Rezension erschienen, und dann gleich so eine überaus freundliche!
Wir freuen uns sehr und danken der Rezensentin, Birgit Geistbeck, für ihre wohlwollenden Worte.
Link zur überaus gelungenen Seite „Der Buchleser“
Neues aus der Texterei …
Mal wieder ein richtig guter Beitrag zur überhand nehmenden Schlamperei in deutschen Verlagen. Ein bisschen Häme und Schadenfreude ist natürlich auch dabei … aber vor allem handelt es sich um einen richtig gut geschriebenen, witzigen Text, der mich stellenweise laut auflachen ließ. Toll, Herr Rohloff!
Diese Zeitschrift wird mir immer sympathischer … Zeitschrift für europäisches Denken – das rockt! Und ein bisschen denken hat ja eigentlich noch nie geschadet …
Dürerkiez und Malerviertel
Neues aus der Texterei
Liegt bei Dir ein passendes unveröffentlichtes Kurzgeschichten-Manuskript in der Schublade?
Filmtipps für Anspruchsvolle
Ab heute im Filmkunstkino Ihres Vertrauens … unbedingt sehen!

Out of Friedenau – die Schreibstube unterwegs
Für Klassikfans gibt es im Februar wieder eine Reihe von Aufführungen und Konzerten der Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler – viele mit freiem Eintritt!
Derzeit meine Favoriten: Ich freue mich sehr auf Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ am 7. oder 8. Februar um 19:00 Uhr im Studiosaal Charlottenstraße – im Rahmen der 51. Musiktheaterwerkstatt. Außerdem gibt es wieder Kammermusikkonzerte an insgesamt vier Terminen im Februar, zu denen Studierende musizieren. Das Programm ist eine Überraschung. Der Besuch der genannten Aufführungen ist kostenlos.
Vielleicht auch ein schönes Angebot für Berlingäste …
Weitere Informationen hier: Link zu den Veranstaltungen
Fundbüro – die größten Netzklopse
Aus einer E-Mail:
„Ihre Facebook-Seite könnte mehr Fans gebrauchen? Mit uns erhalten Sie zusätzlich bis zu 10.000 echte, reale, deutsche oder internationale Fans für Ihre Facebook Seite! Vergessen Sie die vollmundigen Versprechen von anderen Anbietern und testen Sie unsere deutschen Qualitäts-Fans für Facebook. Kommen Sie jetzt zum Marktführer!“
Hallo, geht’s noch? Mal abgesehen von der lausigen Formulierung schon dieses ersten Absatzes – was ist wohl der Unterschied zwischen „echten“ und „realen“ Fans? Und warum soll ich bei diesen vollmundigen Versprechen die vollmundigen Versprechen von anderen Anbietern vergessen, die doch eigentlich im Genitiv stehen müssten, die Anbieter – obwohl ich die vollmundigen Versprechen anderer Anbieter gar nicht vergessen kann, weil ich sie nicht einmal kenne. Alles gar nicht so einfach, denn die deutsche Sprache hat so ihre Tücken, aber immerhin passt ja hier der Stil (schlecht) zum Inhalt (mies). Und alles fügt sich aufs Feinste zu einem einheitlich unterirdischen Gesamteindruck.
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| Die Klippschule für Texter |
Aber, lieber Marktführer, eines interessiert mich doch: Wie kann ich diese deutschen Qualitätsfans testen? Und worauf sind die eigentlich dressiert? Schaffen sie es vielleicht, in 30 Sekunden 40 Seiten zu liken? Oder können sie womöglich kommentieren, ohne zu wissen, was sie damit sagen? So wie ungefähr gefühlte 87 Prozent aller Facebookfans? (Selbstverständlich mit Ausnahme der meinigen! Die sind nämlich alle total schlau und vernünftig und kompetent.)
Eines ist jedenfalls klar: Im Blödsinn schreiben werden Deine deutschen Qualitätsfans sicherlich Probleme haben, mit Dir, lieber Marktführer, mitzuhalten …
Neues aus der Texterei
Arbeit für die Arbeitsagentur!
(…)
In der Antwort auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann (Die Linke) steht, dass die Bundesagentur allein in diesem Jahr bis Ende November 346 Weisungen veröffentlicht hat. Und weiter heißt es in der Antwort: „Die Weisungen hatten insgesamt einen Umfang von 921 Seiten nebst 8.105 Seiten Anlage.“
(…)
Zitat aus der Süddeutschen unter der Überschrift: „Bundesagentur macht Arbeit“.
Link zur Süddeutschen
Aha! Allein 346 Weisungen – die nicht nur gelesen und verstanden, sondern auch umgesetzt und befolgt werden müssen. Bei ca. 230 Arbeitstagen (Urlaubstage sind berücksichtigt, Krankheitstage nicht) ergibt das ca. 1,5 Weisungen pro Arbeitstag. Etwa vier Seiten müssen dafür täglich gelesen werden. Wer noch die Anlagen lesen möchte, hat ein zusätzliches Pensum von mehr als 35 Seiten. Nicht schlecht!
Das erklärt natürlich auch, warum sich auch hier die Mitarbeiter/-innen nicht mehr so richtig um die Arbeitsuchenden kümmern können …





