Neues aus der Texterei – Projekt: Der Atlas zur deutschen Alltagssprache

Was für ein großartiges Projekt! Hier stöbere ich gern herum. Ich mag nämlich Dialekte, und zwar sämtliche – sogar Sächsisch und Ruhrpottdeutsch! – und ich liebe es, meinen Wortschatz zu erweitern und dabei zuzusehen, wie sich die deutsche Sprache verändert. 


Denn wer hätte gedacht, dass inzwischen beinahe im gesamten deutschen Sprachraum „eh“ für das schöne preußische „sowieso“ gesagt wird? Nur in Vorpommern an der Ostsee gibt es ein paar unerschrockene Strandmützen, die sich weigern, die ursprünglich süd- und westdeutsche Variante zu übernehmen, die sich jetzt überall breitgemacht hat. Eine Folge der Wende, so ist zu vermuten. Die eh-Ausbreitung hat sich nämlich seit den 80er Jahren stark verändert. Wenn ich dazu befragt würde, hätte ich auch eine Begründung parat: „Eh“ ist kürzer und passt deshalb perfekt in die Gruppe der Interjektionen (Ausrufe), wa ey?

Ich erwarte gespannt, wann die Ergebnisse der 10. Runde  kommen. Sie läuft gerade, man kann sogar – und das ist das Tollste! – selbst mitwirken. Mit der Auswertung werde ich dann endlich erfahren, ob meine Beobachtung stimmt, dass sich „tschüs“ (auch die Schreibweise „tschüss“ ist korrekt!) über den gesamten deutschen Sprachraum ausgebreitet hat …

Also nur Mut – macht mit! Die Beantwortung der Fragen macht richtig Laune. Für mich war es schön, mich an die Sprache meiner Familie zu erinnern: an Bucker und Murmeln, an Krümel und an Räuberleitern.
Euch allen wünsche ich ebenfalls viel Spaß bei der Entdeckungsreise durch die Welt der deutschen Dialekte! Hier ist der Link!

Neues aus der Texterei



Ich wünsche Friedenau, Berlin und der ganzen übrigen Welt eine schöne Woche. Und ich hab einen Tipp: Amüsiert euch, lasst euch nicht ärgern und macht es wie ich:

Betrachtet einfach alles, was euch begegnet mit Gelassenheit und Neugier. Falls das mal nicht möglich ist, dann lacht euch wenigstens kaputt … über euch selbst!




Out of Friedenau – die Schreibstube unterwegs

Nicht nur für Krimifans:  

Am Dienstag, 16. April gibt es ab 17:00 Uhr einen Vortrag in der Polizeihistorischen Sammlung am Platz der Luftbrücke 6 in Tempelhof, und zwar zum Thema „Spektakuläre Kriminalfälle“. Eine tolle Gelegenheit für alle Krimi- und Thrillerautoren, sich neben jede Menge Inspiration auch ein paar Tipps zu holen!

Der ehemalige Leiter der operativen Spezialeinheiten der Polizei Berlin, Martin Textor, berichtet unter der Überschrift „Entscheidungen im Grenzbereich – Geiselnahme und Erpressungen in Berlin“ über Fälle aus seiner Dienstzeit, die hoffentlich alle ein gutes Ende nahmen. Spannnende Einblicke in den Polizeialltag und ein bisschen Gänsehaut sind garantiert!



Telefonische Anmeldung unter 030 46 64 994762 
Der Eintritt ist kostenlos, Personalausweis mitbringen!



Link zur Pressemeldung der Berliner Polizei

Sprachgeschluder

Das lässt ja hoffen! Immerhin scheint die Regisseurin die Grundbegriffe ihres Handwerks (hier: Textinterpretation) zu beherrschen, oder sie hat wenigstens den Wikipedia-Eintrag zum Stück DIE EHE DES HERRN MISSISSIPPI gelesen. 


All das kann man vom Autor dieses Artikels nicht behaupten. Was und wie er schreibt, hat nicht einmal Schülerzeitungsniveau und wird von Zeile zu Zeile immer peinlicher: 

Dass eine Komödie lustig ist – Donnerwetter! Und die Regisseurin hat tatsächlich das Stück (man stelle sich das mal vor!) gelesen, bevor sie es inszeniert hat! Der eigentlich interessante Aspekt hinter dem Artikel scheint diesem Bengel Journalisten jungen Herrn ziemlich wurscht zu sein, nämlich die Frage, woran es wohl liegen könnte, dass DIE EHE DES HERRN MISSISSIPPI von Dürrenmatt das Publikumsvoting im Thalia Theater gewonnen hat. Angesichts der Tatsache, dass niemand (= der Artikelschreiber und die Regisseurin bei Auftragserteilung) dieses Stück kennt, wäre das doch eine spannende Frage …

Hier geht’s zum Artikel auf SPON

Kulturtipps für umme – die Musikschule Reinickendorf

Heute geht es um eine Berliner Musikschule im Norden Berlins, um kostenlose Konzerte und um einen Tag der Offenen Tür mit tollen Angeboten für Groß und Klein.

Lunchkonzerte sind eine tolle Idee – für Berliner Musikfans ebenso wie für ihre Gäste, die sich zwischendurch gern vom Pflastertreten erholen. Seit einiger Zeit gibt es dieses Angebot auch in Tegel, und zwar jeden Dienstag um 13:00 Uhr im Tegel Center, Gorkistraße 11-21 (Westpassage neben Innova), und der Eintritt kostet: nix, nada, niente, nothing.

Die Reihe heißt Tegeler Lunchkonzerte und wird von der Musikschule Reinickendorf in Zusammenarbeit mit der Tegel-Center KG veranstaltet. Das Programm ist sehr vielseitig, so dass bestimmt für jeden Geschmack was dabei ist. Mein Favorit ist zurzeit der 23. April: eine Reise vom Barock in die Moderne mit Violine und Klavier.

Und noch ein Tipp: Die Musikschule Reinickendorf lädt am Samstag, 13. April 2013 ab 12:00 Uhr zum Tag der Offenen Tür: Es gibt ein kunterbuntes Programm für die ganze Familie. Konzerte, Workshops, Schnupperunterricht, Tanzvorführungen, Konzerte und und und … alles kostenlos! 

Veranstaltungsort ist das Fontane-Haus im Märkischen Viertel, Senftenberger Ring 142c.

Hier gibt’s weitere Infos:

Marketingtipps für Schreibende – Teil 1

Der Mythos vom Elfenbeinturm – PR-Tipps für Buchautorinnen und -autoren I
Autorinnen und Autoren sind zu Recht glücklich, wenn sie einen Verlag gefunden haben. Aber: Dies bedeutet nicht automatisch eine groß angelegte Werbekampagne für das eigene Buch. Wenn ein Buch verlagsmäßig erscheint, darf man sich schon über ein Minimum an PR freuen. Auf dem klassischen Buchmarkt läuft das Marketing für kleinere Publikationen vor allem über Verlagsvertreter. Die klassische Pressemitteilung mit Versand von Rezensionsexemplaren an die großen Feuilletonredaktionen ist also eher die Ausnahme und nicht die Regel. Immer weniger Verlagshäuser haben eine eigene Marketingabteilung, und selbst renommierte Verlage überlassen hier vieles dem Zufall, der Mundpropaganda oder eben – den Autoren selbst! 

Doch viele Autorinnen und Autoren sind schüchtern und unerfahren im Umgang mit der Öffentlichkeit, wenn es um PR in eigener Sache geht. Die Unsicherheit betrifft nicht nur die Werbung für ihr Buch, sondern auch den gekonnten Auftritt bei Lesungen und das Verhalten bei Interviews. „So habe ich mir das Leben als Autor nicht vorgestellt“, höre ich dann oft, oder: „Ich dachte, ich schreibe, und alles andere macht der Verlag.“ 

Dabei ist der Mythos vom einsamen Schreiber in der kalten Dachstube und von der sensiblen Dichterin im stillen Kämmerlein längst überholt – falls er überhaupt irgendwann der Realität entsprochen hat. Solange wir schreiben, sind wir allein, aber sobald wir damit aufhören, werden wir zu Autoren, von denen erwartet wird, dass sie sich um ihr Publikum und damit um Marketing kümmern.

Und das ist gar nicht so schwierig! Hier folgen ein paar Tipps, wie man ganz einfach, preiswert und (vielen besonders wichtig!) ohne aufdringlich zu wirken, für die eigenen Bücher und eBooks Werbung machen kann!

Los geht’s mit Printwerbung, also mit dem, was gedruckt wird.

Werbematerial:

Erfahrungsgemäß sind Miniplakate und Postkarten am sinnvollsten. Postkarten, natürlich mit dem Original-Buchcover als Motiv, haben viele Vorteile: Sie sind klein, stabil, man kann sie gut transportieren, verteilen und verschicken. Sie sehen wertig aus und fühlen sich auch so an, werden daher gern mitgenommen und weitergegeben. Also ein ideales Werbemedium, das zudem für Bücher selten genutzt wird. Nutzen Sie die positive Wirkung der Gratispostkarten besonders beim jüngeren Publikum für Ihr Buch! Lassen Sie mindestens 1.000 Stück drucken, das kostet in der Online-Druckerei max. 75,00 Euro. Vom Verlag bekommen Sie das Covermotiv im gewünschten Dateiformat. Fortgeschrittene bringen zusätzlich Zitate aus Rezensionen als Blickfänger auf die Postkarte.

Gewöhnen Sie sich an, immer ein paar Postkarten bei sich zu tragen. Sie sind von nun an so etwas wie Ihre Visitenkarte. Wenn Sie im Café, im Kino oder in der Bibliothek sind, fragen Sie immer, ob Sie Postkarten für Ihr Buch auslegen dürfen! 

Überlegen Sie, wo sich Ihre Leserschaft aufhält: im Bio-Supermarkt, im Wollladen, in der Oper, im Delikatessengeschäft, in einem Sportstudio, im angesagten Club? Hier ist es besonders sinnvoll, Postkarten zu verteilen. Und seien Sie mutig! Sie haben sich mit einer netten Verkäuferin unterhalten? Dann überreichen Sie ihr eine oder zwei Postkarten mit den Worten: „Das ist übrigens mein Buch.“ Trauen Sie sich einfach!

Miniplakate im Din A4-Format, ebenfalls mit dem Covermotiv, eignen sich gut, um sie in Verkaufsstellen anzubringen, oder als Hinweis auf eine Lesung. Auch bei der Lesung selbst kann man sie gut verwenden, z. B. als „Wegweiser“ zum Lesungsort, als Dekorationselement am Lesepult oder am Verkaufstisch. Im Online-Druck sind 100 Plakate für ca. 25,00 Euro erhältlich. 

Zusätzlich sollten Sie einen farblich passenden Aufkleber produzieren, auf dem z. B. „Hier erhältlich!“ oder „Verkauf hier!“ oder „Zur Autorenlesung“ stehen kann. Die Aufkleber können Sie im Kopierladen herstellen oder Sie beschriften per Hand geeignete Etiketten oder Moderationskarten, die Sie dann aufkleben. Dabei gilt: Niemals den Buchtitel oder Ihren Namen verdecken!

Von Flyern rate ich ab. Zum einen ist es für Laien eine echte Herausforderung, einen professionell wirkenden Flyer zu erstellen. Außerdem sind Flyer ein typisches Wegwerfprodukt, also ökologisch durchaus problematisch. Für neu eröffnete Geschäfte, Fitnessstudios oder für Theaterspielpläne mögen sie sinnvoll sein, aber für ein einzelnes Buch? Schließlich soll der finanzielle Aufwand in einem vernünftigen Verhältnis zum möglichen Gewinn stehen. 

Übrigens: Professionelle Unterstützung bei der Veröffentlichung Ihrer Manuskripte und noch mehr Marketingideen für Bücher und Kulturprojekte finden Sie hier! 

Link zum MyStory Verlagsservice
Link zur Kulturspirale

Frohe Ostern!

Ich wünsche allen ein wunderbares, frohes Osterfest! 

Die Schreibstube feiert das Osterfest mit maximalem Dekorationsaufwand!
Jetzt wird erst mal ein paar Tage gefaulenzt. Und am Dienstag geht’s dann weiter – jede Menge Manuskripte warten darauf, gelesen und lektoriert zu werden!

Die Schreibstube unterwegs – Buchpremiere in Fürstenwalde

Auf den Erfolg von STADTVERLIEBT!
(Foto: Christina Roch)

Das war ein schöner und fröhlicher Tag in Fürstenwalde mit Rita Kahnt und Familie!
Unsere Autorin feierte am 23. März 2013 die Buchpremiere ihres Lyrikbändchens STADTVERLIEBT, das soeben im MyStory Verlag erschienen ist. Ich hatte die Ehre, den Verlag zu vertreten. Das Datum war gut gewählt: ein runder Geburtstag und die 4. Fürstenwalder Shoppingnacht. Dabei habe ich gemeinsam mit Rita Kahnt Fürstenwalde entdeckt und werde bestimmt bald wiederkommen. Denn jetzt bin auch ich STADTVERLIEBT …

Ich durfte Rita Kahnts Texte lektorieren – die reine Wonne! – und wurde wie eine gute Freundin empfangen. Rita Kahnt ist die beste aller möglichen Stadtführerinnen, und ihre Familie ist genauso wunderbar wie sie. 

In der Märkischen Oderzeitung war sogar ein kleiner Bericht mit Foto. Hier der Link zur Märkischen Oderzeitung
Nochmals vielen Dank in die Spreestadt: Dieser Tag hat mich sehr glücklich gemacht. 

Tolle Überraschung im Nachhinein: Innerhalb von vier Tagen wurde bereits die Hälfte der Startauflage verkauft!


Friedenauer Kulturstammtisch am Ostermontag

Tipp für den Ostermontag und garantiert kein Aprilscherz: Am 1. April treffen sich ab 19:00 Uhr Kunstfans und Kreative zum lockeren Austausch über die Berliner Kulturlandschaft.

In lockerer Runde geht es um Neuigkeiten und Trends im Berliner Kunstleben, um Events, Projekte und Premieren zwischen Kiez, Kudamm und Kastanienallee. Alle Gäste sind herzlich willkommen!

Zusätzlich findet vorher, ab 17:00 Uhr, am selben Ort das „Schreibcafé“ statt. Unter Leitung der Schreibtrainerin und Lektorin Gaby Sikorski kann man über Manuskripte und Bücher sprechen oder sich Tipps fürs Schreiben und Veröffentlichen abholen.

Ort: Restaurant freiRaum, Beckerstraße 12, 12157 Berlin
Zeit: 17:00 Uhr Schreibcafé – 19:00 Uhr Kulturstammtisch


Dürerkiez und Malerviertel

Da hab ich mich gefreut: Das Restaurant freiRaum macht Werbung für uns. Viiielen Dank!

Jeden 1. Montag im Monat ab 17:00 findet hier unser Schreibcafé statt, wo sich mittlerweile sogar Literaturfans und Kreative aus dem Berliner Umland zum Gespräch übers Schreiben und Veröffentlichen einfinden. Toll!

Bald kann man wieder draußensitzen!

Hinterher ab 19:00 Uhr begrüßen wir und alle Fans der Berliner Kiez- und Stadtkultur zum Kulturstammtisch. Da geht es dann vor allem um Projekte, Ideen, Termine und Tipps zum Berliner Kunstleben. 

Und am Ostermontag ist es wieder so weit … Auf vielfachen Wunsch also keine Verschiebung wegen der Feiertage. Wer in Berlin bleibt – einfach vorbeikommen! Hier gibt es ganz einfach angenehme Gespräche in einer netten Runde mit freundlichen Menschen.

Und für alle, die den Hunger auf Kultur mit dem Appetit auf gutes Essen verbinden wollen, sorgt Herr Haile in der Küche.

Hier der Link: Restaurant freiRaum – Hinweis aufs Schreibcafé

Friedenauer Schreibstube
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