Neues aus der Texterei

Liegt bei Dir ein passendes unveröffentlichtes Kurzgeschichten-Manuskript in der Schublade? 

Oder hast Du Zeit und Lust fürs Dichten? 

Dann geht’s hier zu einem Schreibwettbewerb für Fantasy-Literatur.
Den ausgewählten Teilnehmern winkt die Veröffentlichung in einer Anthologie, sogar mit Honorar …

Das scheint zumindest eine seriöse Angelegenheit zu sein. Also, wetzt die Federn, spitzt die Bleistifte, ölt die Tastatur und putzt die Monitore. Ab an den Schreibtisch und viel Erfolg!

Einsendeschluss: 30. April 2013



Schreibtipps aus der Schreibstube

Als Lektorin und Dozentin erlebe ich immer wieder, dass Menschen der Rechtschreibprüfung in MS-Word blind vertrauen. Kleiner Tipp: keine gute Idee! Die Fehlerquote ist zu hoch. „Macht nix, kein Problem“, rief letzte Woche eine Kursteilnehmerin. „Denn schließlich gibt’s die kostenlosen Rechtschreibprüfungen im Internet, zum Beispiel auf der Duden-Seite.“

Schon wieder keine gute Idee. Auch hier (http://www.duden.de/rechtschreibpruefung-online) werden viele Fehler nicht erkannt. Oder es werden Fehler angestrichen, die keine sind.
Die kostenlose automatische Rechtschreibprüfung auf der Duden-Homepage dient gleichzeitig als Werbung für die Duden-Korrektur-Software. Vielleicht gibt es deshalb keinen Hinweis darauf, dass diese Prüfung nicht verlässlich ist bzw. sein kann. Denn: Viele Fehler können von einer automatischen Rechtschreibprüfung gar nicht erkannt werden.
Da ist z. B. die Schreibweise von Eigennamen – für Eigennamen gelten aber keine Rechtschreibregeln. Hier muss man höllisch aufpassen, denn ein falsch geschriebener Name gilt als „no go“ im Schriftverkehr. Kommafehler werden ebenfalls meist nicht erkannt. Stattdessen wird, wenn überhaupt, ein Nebensatz als Grammatikfehler markiert. Wenn ein Wort in Groß- und Kleinschreibung oder einzeln und in Zusammenschreibung existiert, kann ein Fehler ebenfalls nicht erkannt werden (Liebe und liebe, Kinder Garten). Spätestens sobald sich der Sinn und damit die Schreibweise eines Textes erst aus dem Zusammenhang ergibt, unterliegt das elektronische Gehirn dem menschlichen. Probieren Sie es mal aus und geben Sie den folgenden Text in einer x-beliebigen Rechtschreibprüfung ein: Meine Onkel hat sich ohne das wir es ahnten plötzlich verlobt.
Hier wird in der Duden-Rechtschreibprüfung lediglich das „wir“ als Grammatikfehler markiert, obwohl der Satz mehrere Fehler enthält. Ein Ergebnis, das zu denken gibt, nicht nur wegen der Heimlichtuerei des Onkels. – Die korrekte Schreibweise: Mein Onkel hat sich, ohne dass wir es ahnten, plötzlich verlobt.
Verantwortlich für dieses und andere Korrekturdesaster ist vor allem die Komplexität der deutschen Sprache. Nichts gegen die kostenlosen Angebote – denn ganz klar ist eine schlechte Rechtschreibprüfung im PC immer noch besser als gar keine – allerdings sollte man wissen, dass das Ergebnis nicht unbedingt ein fehlerfreier Text ist! Wer wirklich auf Nummer sicher gehen will, lässt seinen Text professionell Korrektur lesen. Das wird nach Aufwand bezahlt – je mehr Fehler und je mehr Text, desto höher die Kosten. Deshalb muss man meistens für den Kostenvoranschlag ein paar Probeseiten verschicken. Für alle, denen das zu teuer ist, habe ich einen kostenlosen Tipp: einfach kürzere Texte schreiben, am besten ohne Fehler!

Friedenauer Autorenstammtisch

Der nächste Autorenstammtisch findet statt am Mittwoch, 7. März 2012 ab 17:00 Uhr im „Hell oder Dunkel“, Laubacher Str. 28 in 14197 Berlin. Diesmal mit der Kulturredakteurin Marianne Mielke (RBB) als Expertin – und mit zwei Neu-Friedenauern …

Zum Autorenstammtisch treffen sich an jedem ersten Mittwoch im Monat Leseratten und Schreibfexe aus ganz Berlin. In lockerer Runde geht es um selbst Geschriebenes und selbst Gelesenes, um Tipps, Tricks, Infos und Neuigkeiten aus der Welt des Schreibens und des Lesens. Oft sind zusätzlich Experten geladen, die informativ und spannend aus ihrer Arbeit als Autoren, Lektoren, Journalisten oder Verleger berichten.
Gäste sind herzlich willkommen! Weitere Infos unter sikorski(at)kulturspirale.de

Friedenauer Autorenstammtisch am 1. Februar 2012

Für alle, die Literatur selbst produzieren oder zumindest mit Begeisterung konsumieren, gibt es in Berlin einen Treffpunkt: An jedem ersten Mittwoch im Monat findet ab 17.00 Uhr der Friedenauer Autorenstammtisch statt, und zwar im „Hell oder Dunkel“, Laubacher Straße 28 in 14197 Berlin, Nähe Bundesplatz.

Dort können Menschen, die sich fürs Lesen und/oder fürs Schreiben interessieren, in lockerer Runde über Tipps, News und Informationen aus der Welt der Literatur sprechen. Zu jedem Treffen ist ein Experte geladen, der über ein besonderes Thema spricht und natürlich auch Fragen dazu beantwortet. Diesmal wird der Autor und Verleger Chris Kurbjuhn zum Thema „E-Books“ berichten.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, aber willkommen! Weitere Informationen unter info(at)kulturspirale.de oder telefonisch: 030 33 77 28 32.







Friedenauer Schreibstube
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.