Neues aus der Texterei

Die Schreibstube bereitet sich auf die Feiertage vor – Weihnachtskarten und Geschenke sind gekauft, die zahllosen Weihnachtsfeiern sind überstanden, jetzt kehrt Festtagsruhe ein. 


Da stellt sich nicht nur die Frage, wie man die ungeheuren Kalorienmengen in Form von Gänsekeulen, Klößen, Rotwein und üppigen Dessertkreationen am schnellsten wieder abarbeitet, sondern auch eine ganz simple: Wie schreibt man eigentlich die ganzen guten Wünsche in korrekter Form?

Hier die Antwort – so ist es richtig:

Kleinschreibung von Adjektiven in Verbindung mit Weihnachten:

Wir wünschen frohes Fest! (froh = Kleinschreibung)
Allen fröhliche Weihnachten (fröhliche = Kleinschreibung)
Am Satzanfang wird natürlich großgeschrieben!


Die Schreibstube im Advent


Fest eingeplant für den 23. Dezember:


Traditionelles Weihnachtssingen in der Alten Försterei
„Im Jahr 2003 fing alles an. 89 Verrückte trafen sich „halblegal“ mit Glühwein und Gebäck auf Höhe der Mittellinie im Stadion An der Alten Försterei zum Weihnachtsliedersingen. Von Jahr zu Jahr wuchs die Schar der Sänger. Weihnachten 2011 erfüllten die Stimmen von über 18.000 Menschen das eiserne Wohnzimmer.

Das Weihnachtssingen ist inzwischen ein generations- und vereinsübergreifendes Ereignis. Pfarrer Müller trägt die Weihnachtsgeschichte vor, der Haus- und Hofchor des Weihnachtssingens, der Männerchor Eintracht 1892 Berlin-Mahlsdorf, wird dort natürlich ebenso auftreten wie der Schulchor des Emmy-Noether-Gymnasiums. Zusammen bzw. abwechselnd geben Sie Tonart und Takt vor und eine kleine Bläsergruppe sorgt für festlich-fröhliche Klänge.

Liederbuch und Kerze gibt es gratis – eine kleine Spende für die Nachwuchsarbeit des Vereins ist jedoch immer willkommen. In diesem Jahr wird es wohl wieder einen Zuschauerrekord geben. Denn diese wundervolle Kulisse sollte man wenigstens einmal genossen haben. Selbst wenn man kein Fußball-Fan ist.“

Weihnachtssingen bei Union Berlin, 23. Dezember 2012, 19 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr

Stadion an der Alten Försterei, An der Wuhlheide 263

(Quelle: Newsletter des Chorverbandes Berlin)

Die Schreibstube im Advent

Vorweihnachtliche Stimmung
in der Friedenauer Schreibstube

Das wird ein toller 3. Advent: ein Konzert mit dem Clara-Schumann-Frauenchor in der Martin-Luther-Gedächtniskirche in Berlin-Mariendorf. Um 18 Uhr geht’s los morgen, am Sonntag, 16. Dezember.

Der Clara-Schumann-Frauenchor – das sind musikbegeisterte Berlinerinnen unter der Leitung der Sängerin und Gesangspädagogin Heike Peetz, die mit ihnen wunderschöne, manchmal recht unbekannte Stücke aus der gesamten Musikgeschichte einstudiert. Da gibt es ein Wiederhören mit beliebten Melodien ebenso wie Lieder auf Norwegisch oder Ungarisch und viele Chor-Kompositionen berühmter Meister, vom Barock bis in die Moderne. Einige werden sogar extra für den Clara-Schumann-Chor arrangiert.

Das alljährliche Adventskonzert ist für die Choristinnen ein großes Ereignis, denn bis auf Heike Peetz, die professionell als Sängerin tätig ist, singen alle Damen in ihrer Freizeit und betrachten den Gesang als wichtiges Hobby – und als Möglichkeit, sich gesund zu halten. „Singen macht fit und schön“, so lautet das Chormotto der Frauen, die sich mit guter Laune und viel Engagement jede Woche zur Probe treffen. Mitsängerinnen werden übrigens laufend gesucht! Und wer wenig oder keine Erfahrung im Vom-Blatt-Singen hat, ist ebenso willkommen wie erfahrene „Leistungsträgerinnen“ jeder Stimmlage. „Jeder Mensch kann singen“, sagt Heike Peetz. Nach dem riesigen Erfolg im letzten Jahr mit einem Weihnachtsprogramm voller gesanglicher und atmosphärischer Höhepunkte kann man sehr gespannt auf neue Lieder, bewährte Stücke und auf einen schönen Abend mit den „Claras“.

Also, wer Zeit und Lust hat, kommt am Sonntag um 18 Uhr zum Konzert in die historisch und architektonisch überaus interessante Martin-Luther-Gedächtniskirche! Der Eintritt ist frei.

Adresse: Riegerzeile 1A, 12105 Berlin

Link zum Clara-Schumann-Frauenchor

Link zur Martin-Luther-Gedächtniskirche








Out of Friedenau – die Schreibstube unterwegs

Ab in die Markthalle 9 – die alte Adresse in SO 36 erweist sich immer mehr als Treffpunkt für Anhänger einer regionalen und saisonalen Genusskultur: In der Eisenbahnstr. 42/43 trifft man sich heute zwischen 9:00 und 16:00 Uhr zum Apfelfest! Es darf geschlemmt werden …

Und morgen, am Sonntag, gibt es von 11:00 bis 18:00 Uhr wieder den HANDMADE SUPERMARKET:, der zurzeit alle zwei Wochen stattfindet: ein Markt für handgemachte, fair gehandelte Produkte. Hier kann man vom Keks bis zum Handschuh, von der Marmelade bis zu Kinderkleidung alles bekommen, was das Herz begehrt und in Handarbeit entstanden ist. Viele der angebotenen Produkte werden übrigens in Berlin hergestellt – kleiner Tipp für ein originelles Berlin-Souvenir?


Schreibtipps aus der Schreibstube

Viele, die schreiben, haben ein Problem: Sie brauchen jemanden, der ihren Text wohlwollend und sachkundig liest und ihnen zeigt, wo und wie ein Text optimierungsbedürftig ist. Dabei geht es um Rechtschreibung und Zeichensetzung, um Inhalt und Ziel eines Textes, aber auch um generelle Grundlagen des professionellen Schreibens, zum Beispiel um Stilregeln. Besonders wenn eine Veröffentlichung geplant ist, empfiehlt es sich, diese Regeln kennenzulernen und zu befolgen.

Entgegen der landläufigen Meinung haben diese Regeln nichts mit dem persönlichen Geschmack des Lesers, sondern schlicht mit Handwerk zu tun. Selbst Profis brauchen Lektoren, die ihnen inhaltlich und stilistisch auf die Sprünge helfen, umso mehr die große Schar der Hobbyschreiber. Freunde und Verwandtschaft sind zwar meistens die ersten, aber nicht immer die besten Ratgeber. Das gilt sogar für viele DeutschlehrerInnen, die oft nicht wissen, welche stilistischen Anforderungen für Profischreiber gelten. Warum also nicht mal ein E-Lektorat ausprobieren?

Neben den kostenlosen Online-Rechtschreibprüfungen, von denen in diesem Blog bereits die Rede war: http://friedenauer-schreibstube.blogspot.de/2012/05/schreibtipps-aus-der-schreibstube.html – gibt es auch einige Angebote für kostenlose E-Lektorate. Ich stelle zwei Angebote vor, die mir gut gefallen haben:

Hier werden Texte auf Füllwörter untersucht. Der korrigierte Text erscheint in einem zweitem Fenster.
Textmenge: unbegrenzt (Empfehlung: Texte seiten- oder maximal kapitelweise eingeben!)
Besonders gut: große Anzahl möglicher Füllwörter (variabel einzustellen)
Der Testsatz: Auch Heini hatte also irgendwie doch noch ein bisschen Zeit.
Das Ergebnis: (Auch) Heini hatte (also) (irgendwie) (doch) noch ein bisschen Zeit.
Fazit: prima Angebot für ambitionierte Schreiber – übersichtlich, mit ausführlicher Beschreibung und zusätzlichen Schreibtipps!

Letter Factory
Ebenfalls Suche nach Füllwörtern. Man kann unter verschiedenen Varianten wählen und Füllwörter markieren, streichen oder durch xxx ersetzen lassen. Das ist sehr nützlich! Der korrigierte Text erscheint im Eingabefenster.
Textmenge: unbegrenzt (Empfehlung:Texte seiten- oder kapitelweise einzugeben!)
Besonders gut: Man kann zusätzlich zu den gelisteten Füllwörtern (weniger als beim Schreiblabor) eigene Wörter eingeben – das ist nützlich, wenn man seine Macken kennt und weiß, welche Wörter man allzu gern und allzu oft verwendet. 
Der Testsatz: Auch Heini hatte also irgendwie doch noch ein bisschen Zeit. 
(Zur Bearbeitung gewählt: Markierung xxx)
Das Ergebnis: xxx Heini hatte xxx xxx xxx noch ein bisschen Zeit.
Fazit: gutes Angebot, das einige Kenntnisse voraussetzt, daher eher für versierte Schreiber. 

Die Suche nach Füllwörtern lässt sich natürlich leicht online vollziehen. Alle anderen Aspekte eines Lektorats (z. B. Wiederholungen, inhaltliche und logische Fehler, Verständlichkeit) kommen bei kostenlosen Online-Angeboten naturgemäß zu kurz. Die Textart – literarisch, wissenschaftlich, berufsbezogen? – spielt ebenfalls eine Rolle. 

Am zuverlässigsten ist das individuelle Lektorat inklusive Beratung durch einen sachkundigen, kollegialen Profi und sinnvollerweise verbunden mit einem Korrektorat. Wer mehr darüber wissen will – einfach die Friedenauer Schreibstube kontaktieren: Telefon 030 33772832 oder E-Mail: info@kulturspirale.de

Dürerkiez und Malerviertel – das Cranach-Dinner

Am Samstagnachmittag, 8. September 2012, feiert der Dürerkiez eine große Nachbarschaftsparty: das Cranach-Dinner. Gemeinsam essen, trinken, reden, lachen, spielen … alle sind herzlich eingeladen!

Auf einer langen Tafel werden kulinarische Sensationen, kleine Köstlichkeiten, Kuchen und andere Leckereien präsentiert – und das Schönste: Jeder kann zum Gelingen der Kiezparty beitragen.

Alle Gäste bringen selbst ihre Speisen mit, ebenso Stühle, Tische, Geschirr (bitte kein Einweg!) und Getränke. Ab 14.00 Uhr sind auf dem Bürgersteig der Cranachstraße zwischen Dürerplatz und Beckerstraße die Tische gedeckt. 

Die Schreibstube ist natürlich dabei – auf gute Nachbarschaft!

Schreibcafé im FreiRaum!

Am 3. September ist es so weit: Dann startet um 17.00 Uhr das Schreibcafé im Restaurant Freiraum, gleich an der Friedenauer Brücke. Hier können alle*, die sich fürs Schreiben interessieren oder beruflich schreiben müssen, Tipps und Ratschläge erhalten und eigene Texte unter fachkundiger Leitung nach allen Regeln der Kunst und der DIN 5008 überarbeiten. Ob Bewerbungsschreiben, Behördenbrief oder Kurzgeschichte – einzige Bedingung: der Text darf nicht länger sein als eine DIN A4-Seite!

Wann: Montag, 3. September 2012, 17.00 bis 19.00 Uhr 

Wo: FreiRaum, Beckerstraße 12, 12157 Berlin
Kostenbeitrag: 5,00 Euro (inkl. 1 Softdrink)
– Anschließend findet der Kulturstammtisch der Kulturspirale statt. –

Die Friedenauer Schreibstube und die Kulturspirale bedanken sich sehr herzlich beim Restaurant FreiRaum für die Zusammenarbeit.



*Kleiner Tipp: Das Angebot ist auch für Schülerinnen/Schüler geeignet!
Friedenauer Schreibstube
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