Dürerkiez und Malerviertel

Pünktlich zum Ende der Berlinale: die ersten Frühlingsboten!
Jetzt dauert’s nicht mehr lange …

Vorfrühling an der Schreibstube
Foto: Gabriele Sikorski

Neues aus der Texterei

Liegt bei Dir ein passendes unveröffentlichtes Kurzgeschichten-Manuskript in der Schublade? 

Oder hast Du Zeit und Lust fürs Dichten? 

Dann geht’s hier zu einem Schreibwettbewerb für Fantasy-Literatur.
Den ausgewählten Teilnehmern winkt die Veröffentlichung in einer Anthologie, sogar mit Honorar …

Das scheint zumindest eine seriöse Angelegenheit zu sein. Also, wetzt die Federn, spitzt die Bleistifte, ölt die Tastatur und putzt die Monitore. Ab an den Schreibtisch und viel Erfolg!

Einsendeschluss: 30. April 2013



Out of Friedenau – die Schreibstube unterwegs

Für Klassikfans gibt es im Februar wieder eine Reihe von Aufführungen und Konzerten der Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler – viele mit freiem Eintritt!

Derzeit meine Favoriten: Ich freue mich sehr auf Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ am 7. oder 8. Februar um 19:00 Uhr im Studiosaal Charlottenstraße – im Rahmen der 51. Musiktheaterwerkstatt. Außerdem gibt es wieder Kammermusikkonzerte an insgesamt vier Terminen im Februar, zu denen Studierende musizieren. Das Programm ist eine Überraschung. Der Besuch der genannten Aufführungen ist kostenlos.

Vielleicht auch ein schönes Angebot für Berlingäste …

Weitere Informationen hier: Link zu den Veranstaltungen

Fundbüro – die größten Netzklopse

Aus einer E-Mail:

„Ihre Facebook-Seite könnte mehr Fans gebrauchen? Mit uns erhalten Sie zusätzlich bis zu 10.000 echte, reale, deutsche oder internationale Fans für Ihre Facebook Seite! Vergessen Sie die vollmundigen Versprechen von anderen Anbietern und testen Sie unsere deutschen Qualitäts-Fans für Facebook. Kommen Sie jetzt zum Marktführer!“

Hallo, geht’s noch? Mal abgesehen von der lausigen Formulierung schon dieses ersten Absatzes – was ist wohl der Unterschied zwischen „echten“ und „realen“ Fans? Und warum soll ich bei diesen vollmundigen Versprechen die vollmundigen Versprechen von anderen Anbietern vergessen, die doch eigentlich im Genitiv stehen müssten, die Anbieter – obwohl ich die vollmundigen Versprechen anderer Anbieter gar nicht vergessen kann, weil ich sie nicht einmal kenne. Alles gar nicht so einfach, denn die deutsche Sprache hat so ihre Tücken, aber immerhin passt ja hier der Stil (schlecht) zum Inhalt (mies). Und alles fügt sich aufs Feinste zu einem einheitlich unterirdischen Gesamteindruck.

Die Klippschule für Texter

Aber, lieber Marktführer, eines interessiert mich doch: Wie kann ich diese deutschen Qualitätsfans testen? Und worauf sind die eigentlich dressiert? Schaffen sie es vielleicht, in 30 Sekunden 40 Seiten zu liken? Oder können sie womöglich kommentieren, ohne zu wissen, was sie damit sagen? So wie ungefähr gefühlte 87 Prozent aller Facebookfans? (Selbstverständlich mit Ausnahme der meinigen! Die sind nämlich alle total schlau und vernünftig und kompetent.)

Eines ist jedenfalls klar: Im Blödsinn schreiben werden Deine deutschen Qualitätsfans sicherlich Probleme haben, mit Dir, lieber Marktführer, mitzuhalten …

Neues aus der Texterei

Die Schreibstube bereitet sich auf die Feiertage vor – Weihnachtskarten und Geschenke sind gekauft, die zahllosen Weihnachtsfeiern sind überstanden, jetzt kehrt Festtagsruhe ein. 


Da stellt sich nicht nur die Frage, wie man die ungeheuren Kalorienmengen in Form von Gänsekeulen, Klößen, Rotwein und üppigen Dessertkreationen am schnellsten wieder abarbeitet, sondern auch eine ganz simple: Wie schreibt man eigentlich die ganzen guten Wünsche in korrekter Form?

Hier die Antwort – so ist es richtig:

Kleinschreibung von Adjektiven in Verbindung mit Weihnachten:

Wir wünschen frohes Fest! (froh = Kleinschreibung)
Allen fröhliche Weihnachten (fröhliche = Kleinschreibung)
Am Satzanfang wird natürlich großgeschrieben!


Die Schreibstube im Advent


Fest eingeplant für den 23. Dezember:


Traditionelles Weihnachtssingen in der Alten Försterei
„Im Jahr 2003 fing alles an. 89 Verrückte trafen sich „halblegal“ mit Glühwein und Gebäck auf Höhe der Mittellinie im Stadion An der Alten Försterei zum Weihnachtsliedersingen. Von Jahr zu Jahr wuchs die Schar der Sänger. Weihnachten 2011 erfüllten die Stimmen von über 18.000 Menschen das eiserne Wohnzimmer.

Das Weihnachtssingen ist inzwischen ein generations- und vereinsübergreifendes Ereignis. Pfarrer Müller trägt die Weihnachtsgeschichte vor, der Haus- und Hofchor des Weihnachtssingens, der Männerchor Eintracht 1892 Berlin-Mahlsdorf, wird dort natürlich ebenso auftreten wie der Schulchor des Emmy-Noether-Gymnasiums. Zusammen bzw. abwechselnd geben Sie Tonart und Takt vor und eine kleine Bläsergruppe sorgt für festlich-fröhliche Klänge.

Liederbuch und Kerze gibt es gratis – eine kleine Spende für die Nachwuchsarbeit des Vereins ist jedoch immer willkommen. In diesem Jahr wird es wohl wieder einen Zuschauerrekord geben. Denn diese wundervolle Kulisse sollte man wenigstens einmal genossen haben. Selbst wenn man kein Fußball-Fan ist.“

Weihnachtssingen bei Union Berlin, 23. Dezember 2012, 19 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr

Stadion an der Alten Försterei, An der Wuhlheide 263

(Quelle: Newsletter des Chorverbandes Berlin)

Friedenauer Schreibstube
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