Dürerkiez und Malerviertel

Am kommenden Wochenende ist es endlich so weit – schon wieder ist ein Jahr vorüber, und es gibt den nächsten Diakonieladen Sommerbasar. 

Am Samstag, 17. August von 10 bis 22 Uhr und am Sonntag, 18. August von 11 bis 17 Uhr kann man Nützliches, Praktisches oder einfach nur was Schönes kaufen, und zwar vor der Nathanael-Kirche am Grazer Platz. Bei Regen findet der Basar im Gemeindehaus statt. 

Der Erlös geht in die Arbeit des Diakonieladens. Diese angesehene Einrichtung in der Rubensstraße 87 (ebenfalls am Grazer Platz) ist eine Initiative der evangelischen Kirche gegen Armut. Hier wird in vielfältiger Form tätige Hilfe angeboten – für alle, die Schwierigkeiten haben, allein zurechtzukommen, aus welchen Gründen auch immer: Es gibt Fördergruppen für Kinder und Erwachsene, Rechts- und Sozialberatung, Lebensmittelspenden, Möbel, Kleider, Schuhe, Kursangebote und vieles mehr.

„Aber da fehlt doch noch was!“, rufen mit Recht alle Musikfans aus dem Kiez. Richtig! Deshalb folgt hier der Hinweis auf den Höhepunkt des Wochenendes: 

das große Gospel-Benefizkonzert am Samstag, 17. August um 18 Uhr in der Nathanael-Kirche. Der Eintritt kostet 5,00 Euro.

Ich freu mich drauf!

Und wer sich für die Arbeit des Diakonieladens interessiert, hier ist der Link.

Fundbüro – die größten Netzklopse

Aus einer Umfrage der Bewertungsplattform Qype (demnächst: Yelp):

„4. Wie viel Gewinn bleibt Ihnen von jeden 10€ die im Verkauf verdient wurden? (Beispiele: Als Besitzer einer Boutique verkaufen Sie ein T-Shirt für 10€, für das Sie im Großhandel 6€ bezahlt haben. Das heisst, es bleiben Ihnen davon 4€ Gewinn. Oder, als freischaffender Klavierlehrer berechnen Sie 10€ pro Stunde. Die Klavierstunde kostet Sie allerdings nichts, daher beträgt Ihr Gewinn auch 10€)“

Ich sehe schon die zahllosen Klavierlehrer vor mir, die mit Tränen der Dankbarkeit in den Augen zur Kenntnis nehmen, dass sie pro Stunde ganze 10 Euro für sich behalten dürfen, denn so eine Klavierstunde kostet ja nichts …

Und die vielen Boutiquebesitzer erst, die sich an ihren T-Shirts dumm und dusselig verdienen. Haben wir’s nicht eigentlich immer schon gewusst? Ey, Alda, die ziehn hier die fette Kohle ab!

Oh, vormals verehrtes Qype-Team, da hast Du Dir ein feines Hupferl fürs Totenbett gebastelt, das vermutlich von der künftigen Mutterkrake Yelp in Auftrag gegeben wurde. Da laufen sie nun auf Deinem sinkenden Schiff herum, lauter possierliche Wesen mit vermutlich originellen Frisuren, interessanten Nagellackfarben und hohlen Köpfchen, denn offenbar haben die letzten denkfähigen Wesen die Qypanic längst verlassen. Und leider ist auch niemand mehr da, der Korrektur lesen kann. Nur lauter Kevins … 

Mal abgesehen von den wenig charmanten Mängeln in Ausdruck, Rechtschreibung und Zeichensetzung, Qype, Kevin, seid ihr denn von allen guten Mathegeistern verlassen? Habt ihr jemals was von Kalkulation gehört, von Einnahmeüberschussrechnung, von Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben, von Vorsteuerabzugsberechtigung und womöglich von Bilanzen? Ach, das ist doch alles doof und uncool, Alda? Und so kompelz schwirig ***gähn***?

Boah, ey, Alda, es kann doch alles so einfach sein, und endlich wissen wir, wie’s geht. Bei Qype sitzen die Ökonomen der Zukunft: unsere Kevins.

Und weil es gar so schön ist, dazu passend ein Lieblingssong: 




Sprachgeschluder

Das lässt ja hoffen! Immerhin scheint die Regisseurin die Grundbegriffe ihres Handwerks (hier: Textinterpretation) zu beherrschen, oder sie hat wenigstens den Wikipedia-Eintrag zum Stück DIE EHE DES HERRN MISSISSIPPI gelesen. 


All das kann man vom Autor dieses Artikels nicht behaupten. Was und wie er schreibt, hat nicht einmal Schülerzeitungsniveau und wird von Zeile zu Zeile immer peinlicher: 

Dass eine Komödie lustig ist – Donnerwetter! Und die Regisseurin hat tatsächlich das Stück (man stelle sich das mal vor!) gelesen, bevor sie es inszeniert hat! Der eigentlich interessante Aspekt hinter dem Artikel scheint diesem Bengel Journalisten jungen Herrn ziemlich wurscht zu sein, nämlich die Frage, woran es wohl liegen könnte, dass DIE EHE DES HERRN MISSISSIPPI von Dürrenmatt das Publikumsvoting im Thalia Theater gewonnen hat. Angesichts der Tatsache, dass niemand (= der Artikelschreiber und die Regisseurin bei Auftragserteilung) dieses Stück kennt, wäre das doch eine spannende Frage …

Hier geht’s zum Artikel auf SPON

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