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	<title>Dozentin &#8211; Friedenauer Schreibstube</title>
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		<title>Als Dozentin unterwegs &#8230; Sprichwörter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gaby Sikorski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2014 10:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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					<description><![CDATA[Was für eine hübsche Idee! Sprichwörter werden verdreht und neu kombiniert. Es ist erstaunlich, welch tiefe Wahrheit manchmal in den vertauschten Formulierungen liegt.&#160;Link zum Sprichwortrekombinator Unerreicht allerdings ist immer noch die Kreation meiner Schulfreundin Bärbel, die dereinst sprach:&#8222;Das ist der Funke, der das Fass zum Überlaufen bringt.&#8220; Foto: Gabriele Sikorski In meinen Schreibkursen und Workshops &#8230; <p class="link-more"><a href="https://gaby-sikorski.de/als-dozentin-unterwegs-sprichwoerter/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Als Dozentin unterwegs &#8230; Sprichwörter“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was für eine hübsche Idee! Sprichwörter werden verdreht und neu kombiniert. Es ist erstaunlich, welch tiefe Wahrheit manchmal in den vertauschten Formulierungen liegt.&nbsp;<a href="http://sprichwortrekombinator.de/" target="_blank">Link zum Sprichwortrekombinator</a></p>
<p>Unerreicht allerdings ist immer noch die Kreation meiner Schulfreundin Bärbel, die dereinst sprach:<br />&#8222;Das ist der Funke, der das Fass zum Überlaufen bringt.&#8220;</p>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><a href="https://gaby-sikorski.de/wp-content/uploads/2014/05/SAM_0166.jpg" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"><img decoding="async" border="0" src="https://gaby-sikorski.de/wp-content/uploads/2014/05/SAM_0166.jpg" height="320" width="152" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;">Foto: Gabriele Sikorski</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>In meinen Schreibkursen und Workshops arbeite ich gern zum Warmup oder zur Auflockerung zwischendurch mit Sprichwörtern. Woher kommen sie? Was bedeuten sie?<br />Sprichwörter und Redewendungen sind gelebte Sprachgeschichte und vielleicht deshalb so beliebt. Schon lange und ebenfalls sehr gern entwickle ich Übungen mit verballhornten Sprichwörtern &#8211; und verwende dafür eine Art analogen Sprichwortrekombinator: Man schreibt ein Sprichwort oder eine Redewendung in zwei Teilen auf und setzt sie dann neu zusammen: &#8222;Wer andern eine Grube gräbt, braucht für den Spott nicht zu sorgen.&#8220; Oder &#8222;Morgenstund ist aller Laster Anfang.&#8220;</p>
<p>Eine andere Übung besteht darin, dass man versucht, einen ähnlich klingenden Begriff für den inhaltlichen Kern eines Sprichworts zu finden, oder man vertauscht Wortanfänge.</p>
<p>Hier ist also Kreativität gefragt! &#8222;Sich sägen bringt Regen.&#8220;, oder: &#8222;Was lange gärt, wird endlich Wut!&#8220;, sind einige der bekanntesten Kreationen. Im nicht nur für Deutsch-Lehrkräfte sehr empfehlenswerten Portal &#8222;Deutsch und deutlich&#8220; findet man Arbeitsblätter hierzu.&nbsp;<a href="http://www.deutschunddeutlich.de/contentLD/GD/GSt41bSprichwverb.pdf" target="_blank">Hier ist ein sehr schönes:</a></p>
<p>No. 1 in meinen Kurs-Charts ist zurzeit: &#8222;Ewig währt am längsten.&#8220;, gefolgt von &#8222;Der Scheck heiligt die Mittel.&#8220;</p>
<p>Und wer sich nun so richtig dafür interessiert &#8211; es gibt ein Portal für Redensarten mit einem richtig guten Quiz in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.&nbsp;<a href="http://www.redensarten-index.de/" target="_blank">Link zum Redensarten-Index:</a></p>
<p></p>
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		<title>Neue Rechtschreibung? &#8211; Kein Problem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gaby Sikorski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jul 2013 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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					<description><![CDATA[Jetzt langt&#8217;s!&#160;Hier kommt: ß oder ss &#8211; die ultimative RegelerklärungMerkwürdigerweise denken immer noch viele, dass mit der Rechtschreibreform auch das ß abgeschafft wurde. Warum eigentlich? Ich habe noch keine vernünftige Erklärung dafür gefunden. Das ß ist jedenfalls immer noch quicklebendig. Aus aktuellem Anlass &#8211; ich erhielt mal wieder herzliche Grüsse aus der Yorckstrasse &#8211; gibt &#8230; <p class="link-more"><a href="https://gaby-sikorski.de/neue-rechtschreibung-kein-problem/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Neue Rechtschreibung? &#8211; Kein Problem“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><b>Jetzt langt&#8217;s!&nbsp;</b></span><br /><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><b>Hier kommt: ß oder ss &#8211; die ultimative Regelerklärung</b></span><br /><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Merkwürdigerweise denken immer noch viele, dass mit der Rechtschreibreform auch das ß abgeschafft wurde. Warum eigentlich? Ich habe noch keine vernünftige Erklärung dafür gefunden. Das ß ist jedenfalls immer noch quicklebendig. Aus aktuellem Anlass &#8211; ich erhielt mal wieder herzliche Grüsse aus der Yorckstrasse &#8211; gibt es hier nochmal eine leicht fassliche (!) Erklärung.</span><br /><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><br /></span><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Fangen wir mal von vorne an: In der deutschen Sprache kann der scharfe s-Laut &#8211; und nur um diesen geht es hier &#8211; durch ß oder ss ausgedrückt werden.</span><br /><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><br /></span><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Auf einen </span><b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><u>langen</u></b><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"> Vokal (a, e, i, o, u und die Umlaute ä, ö, ü) folgt </span><b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><u>ß</u></b><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">. Dies war und ist die Regel. Deshalb schreibt man:<b> Str</b></span><b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><u>aß</u></b><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><b>e</b>, <b>Gr</b></span><b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><u>üß</u></b><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><b>e</b>, <b>Gr</b></span><u style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><b>uß</b></u><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">, <b>F</b></span><u style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><b>uß</b></u><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">, <b>St</b></span><b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; text-decoration: underline;">oß,</b><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">&nbsp;<b>bl</b></span><b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><u>oß</u></b><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">. Als ebenfalls lange Vokale gelten die Doppelvokale, die auch Zwielaute oder &#8211; wenn man angeben möchte &#8211; Diphthonge genannt werden. Nicht zu verwechseln mit der Diphtherie, die deutlich unangenehmer ist als ein Diphthong. Auf Doppelvokale (<b>ie, ei, au, eu</b>) folgt ebenfalls</span><b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">&nbsp;ß</b><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">&nbsp;als scharfer s-Laut. Deshalb schreibt man z. B. folgende Wörter mit</span><b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"> <u>ß</u></b><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">: <b>schl</b></span><b><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><u>ieß</u></span><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">en, h</span><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><u>eiß</u></span><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">, </span><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><u>auß</u></span></b><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><b>en</b> und das scheußliche Wort <b>sch</b></span><b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><u>euß</u></b><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><b>lich</b>.</span><br /><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><br /></span><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Wer nun auf diese Beschreibung und auf die dazugehörigen Wörter blickt, stellt erfreut fest: Hier hat sich ja gar nix geändert. Rrrrichtig! Auch wenn gefühlte 65 Prozent aller Deutschen inzwischen Straße und Grüße falsch schreiben &#8211; <b>nach einem langen Vokal steht nach wie vor ß</b>. Ganz einfach.</span><br /><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><br /></span></p>
<div style="clear: both; text-align: center;"><a href="http://1.bp.blogspot.com/-KqX_K5zJNn8/UUBL0SBW7ZI/AAAAAAAAAi8/LfdFWFjj784/s1600/Schreibfeder.jpg" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"><img fetchpriority="high" decoding="async" border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-KqX_K5zJNn8/UUBL0SBW7ZI/AAAAAAAAAi8/LfdFWFjj784/s320/Schreibfeder.jpg" width="221" /></a></div>
<p><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Nun zum ss. Nicht ganz überraschend folgt es auf einen kurzen Vokal. Deshalb heißt es: </span><b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Tasse, müssen, Risse, Schlösser, küssen </b><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">und</span><b style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"> messen.</b><br /><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Nanu!, höre ich es raunen. Da hat sich ja schon wieder nix geändert. Stimmt! Denn diese Regel &#8211; nach kurzem Vokal folgt ss &#8211; gibt es ebenfalls schon seit Anno Tuck.&nbsp;</span><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Was aber ist dann neu an der Rechtschreibung von ß und ss?&nbsp;</span><br /> <span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Ganz einfach: Man hat eine Ausnahmeregel abgeschafft, und die lautete: </span><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Am Silbenende und am Wortende schreibt man ß.&nbsp;</span><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Die deutsche Sprache sollte logischer werden und leichter erlernbar.&nbsp;</span><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Es gibt also keine Ausnahme mehr:&nbsp;</span><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><b>Nach einem kurzem Vokal wird immer&nbsp;ss geschrieben, nach langem Vokal immer&nbsp;ß.</b></span><br /><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Wir schreiben <b>Schloss</b>, weil das o kurz ist, also auch: <b>bisschen, dass</b> (wenn es nicht mit einem einfachen s geschrieben wird &#8211; dazu bei Gelegenheit mehr!), <b>Kuss</b> und <b>Stuss</b>, <b>Bass</b> und <b>Pass</b>, <b>müsste</b> und <b>müsst</b>, <b>lasst</b> und <b>lässt</b> und natürlich:</span><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">&nbsp;<b>Floß</b> und<b> floss</b>, <b>goss</b> und <b>groß</b>. Keine Ausnahme mehr! Auf den kurzen Vokal folgt als scharfer s-Laut zwingend ss, auf den langen das ß.</span><br /><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><br /></span><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Alles klar? &#8211; Alles klar! <br />Schöne Sonntagsgrüße!</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><br /></span><br /><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><br /></span><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><br /></span><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><br /></span></p>
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		<title>Neue Rechtschreibung &#8211; kein Problem! (3)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gaby Sikorski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2012 05:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Ende der großen Verwirrung &#8211; &#8222;ß&#8220; oder &#8222;ss&#8220;?Heute habe ich hervorquellenden Auges in meinen Blogstatistiken gelesen, dass ich beängstigend viele Klicks über die gemeinsamen Suchbegriffe &#8222;Straße, neue Rechtschreibung&#8220; bekomme. Aha &#8230;Also, ihr Lieben, Fans der deutschen Sprache und Gebeutelte der Rechtschreibreform, jetzt noch mal:Die Schreibweise des Wortes &#8222;Straße&#8220; hat überraschenderweise überhaupt nichts mit neuer &#8230; <p class="link-more"><a href="https://gaby-sikorski.de/neue-rechtschreibung-kein-problem-3/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Neue Rechtschreibung &#8211; kein Problem! (3)“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><b>Das Ende der großen Verwirrung &#8211; &#8222;ß&#8220; oder &#8222;ss&#8220;?</b></span><br /><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Heute habe ich hervorquellenden Auges in meinen Blogstatistiken gelesen, dass ich beängstigend viele Klicks über die gemeinsamen Suchbegriffe &#8222;Straße, neue Rechtschreibung&#8220; bekomme. Aha &#8230;</span><br /><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Also, ihr Lieben, Fans der deutschen Sprache und Gebeutelte der Rechtschreibreform, jetzt noch mal:</span><br /><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Die Schreibweise des Wortes &#8222;Straße&#8220; hat überraschenderweise überhaupt nichts mit neuer Rechtschreibung zu tun. &#8222;Straße&#8220; schreibt man mit &#8222;ß&#8220;, man hat es vor der Rechtschreibreform mit &#8222;ß&#8220; geschrieben, und man schreibt es immer noch so. Wenn es Leute gibt, die meinen, man müsse Straße mit &#8222;ss&#8220; schreiben, dann schreiben sie es falsch, und sie haben a) sich nicht wirklich um die Rechtschreibreform gekümmert oder b) keine Ahnung von unserer Sprache. Oder sie können nicht in Wörterbüchern oder im Internet nachsehen.&nbsp;</span><br /><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Noch einmal &#8211; und jetzt für alle: <u><b>&#8222;ß&#8220; schreibt man nach einem langen Vokal</b>,</u> dazu gehören auch <b>lang ausgesprochene Umlaute (ä, ö, ü)</b> und <b>Diphthonge oder Zwielaute (ie, ei, eu, au).</b></span><br /><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><b>Korrekt ist also:</b> <b>Straße </b>(langes A), <b>Gruß</b> (langes U), <b>Grüße</b> (langes Ü), <b>fließen</b> (IE = lang), <b>fleißig</b> (EI = lang), <b>scheußlich</b> (EU =lang), <b>außen</b> (AU = lang), <b>Floß</b> (langes O) usw.&nbsp;</span><span style="background-color: white; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Hier hat sich nichts, aber auch gar nichts geändert! Diese Schreibweise gilt ohne Ausnahmen, also: </span><b style="background-color: white; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Der scharfe s-Laut wird im Deutschen nach langen<u> </u>Vokalen (inkl. langen Umlauten und Diphthongen immer (ich wiederhole: immer!) als &#8222;ß&#8220; geschrieben.&nbsp;</b></p>
<p><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Was hat sich also geändert? Was wurde denn hier überhaupt rechtschreibreformiert? Achtung, jetzt kommt&#8217;s: <b><u>Nach einem kurzen Vokal</u> wird der scharfe s-Laut immer (ich wiederhole: immer!) mit <u>&#8222;ss&#8220;</u> geschrieben. </b>Bitte jetzt mal kurz nachdenken, dann diesen Satz nochmals lesen.&nbsp;</span><br /><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><br />Das bedeutet: <b>Tasse</b> und <b>küssen</b> schreibt man immer schon mit &#8222;ss&#8220; (kurzer Vokal -&gt; scharfer s-Laut = &#8222;ss&#8220;) und seit 1996 (!) eben auch <b>bisschen </b>(kurzes I), <b>Tässchen</b> (kurzes Ä), <b>Küsschen</b> (kurzes Ü), <b>muss</b> (kurzes U), <b>Fass </b>(kurzes A).&nbsp;</span><span style="background-color: white; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Also eigentlich ganz einfach. <b>Keine Ausnahmen. Keine!</b></span><span style="background-color: white; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><b><br /></b>Jetzt für die Oberschlauen, die Besserwisser, die ewigen Aber-Sager: Ja, natürlich gibt es auch immer noch das einfache S, das stimmhafte (oder weiche) S, das sich beispielsweise im Kreis herumtreibt oder bei Susi, aber auch im Zeugnis und in der Erkenntnis (Endsilbe -nis in der Einzahl, -nisse in der Mehrzahl). Hier hat sich natürlich gar nichts geändert. Alles wie gehabt.</p>
<p>Dann wollen wir doch mal sehen, wie viele Hits ich in einem halben Jahr über &#8222;Straße, neue Rechtschreibung&#8220; bekomme!&nbsp;</span></p>
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		<title>Schreibtipps aus der Schreibstube</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gaby Sikorski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 07:04:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Lektorin und Dozentin erlebe ich immer wieder, dass Menschen der Rechtschreibprüfung in MS-Word blind vertrauen.&#160;Kleiner Tipp: keine gute Idee! Die Fehlerquote ist zu hoch.&#160;&#8222;Macht nix, kein Problem&#8220;, rief letzte Woche eine Kursteilnehmerin. &#8222;Denn schließlich gibt&#8217;s die kostenlosen Rechtschreibprüfungen im Internet, zum Beispiel auf der Duden-Seite.&#8220; Schon wieder keine gute Idee. Auch hier (http://www.duden.de/rechtschreibpruefung-online) werden &#8230; <p class="link-more"><a href="https://gaby-sikorski.de/schreibtipps-aus-der-schreibstube-3/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Schreibtipps aus der Schreibstube“ </span>weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Lektorin und Dozentin erlebe ich immer wieder, dass Menschen der Rechtschreibprüfung in MS-Word blind vertrauen.&nbsp;Kleiner Tipp: keine gute Idee! Die Fehlerquote ist zu hoch.&nbsp;&#8222;Macht nix, kein Problem&#8220;, rief letzte Woche eine Kursteilnehmerin. &#8222;Denn schließlich gibt&#8217;s die kostenlosen Rechtschreibprüfungen im Internet, zum Beispiel auf der Duden-Seite.&#8220;</p>
<div>Schon wieder keine gute Idee. Auch hier (http://www.duden.de/rechtschreibpruefung-online) werden viele Fehler nicht erkannt. Oder es werden Fehler angestrichen, die keine sind.<br />Die kostenlose automatische Rechtschreibprüfung auf der Duden-Homepage dient gleichzeitig als Werbung für die Duden-Korrektur-Software. Vielleicht gibt es deshalb keinen Hinweis darauf, dass diese Prüfung nicht verlässlich ist bzw. sein kann. <b>Denn: Viele&nbsp;Fehler können von einer automatischen Rechtschreibprüfung gar nicht erkannt werden.</b></div>
<div>Da ist z. B. die Schreibweise von Eigennamen &#8211; für Eigennamen gelten aber keine Rechtschreibregeln. Hier muss man höllisch aufpassen, denn ein falsch geschriebener Name gilt als &#8222;no go&#8220; im Schriftverkehr. Kommafehler werden ebenfalls meist nicht erkannt. Stattdessen wird, wenn überhaupt, ein Nebensatz als Grammatikfehler markiert. Wenn ein Wort in Groß- und Kleinschreibung oder einzeln und in Zusammenschreibung existiert, kann ein Fehler ebenfalls nicht erkannt werden (Liebe und liebe, Kinder Garten). Spätestens sobald sich der Sinn und damit die Schreibweise eines Textes erst aus dem Zusammenhang ergibt, unterliegt das elektronische Gehirn dem menschlichen.&nbsp;Probieren Sie es mal aus und geben Sie den folgenden Text in einer x-beliebigen Rechtschreibprüfung ein:&nbsp;<b>Meine Onkel hat sich ohne das wir es ahnten plötzlich verlobt.</b><br />Hier wird in der Duden-Rechtschreibprüfung lediglich das &#8222;wir&#8220; als Grammatikfehler markiert, obwohl der Satz mehrere Fehler enthält.&nbsp;Ein Ergebnis, das zu denken gibt, nicht nur wegen der Heimlichtuerei des Onkels. &#8211;&nbsp;Die korrekte Schreibweise: Mein Onkel hat sich, ohne dass wir es ahnten, plötzlich verlobt.<br />Verantwortlich für dieses und andere Korrekturdesaster ist vor allem die Komplexität der deutschen Sprache. Nichts gegen die kostenlosen Angebote &#8211; denn ganz klar ist eine schlechte Rechtschreibprüfung im PC immer noch besser als gar keine &#8211; allerdings sollte man wissen, dass das Ergebnis nicht unbedingt ein fehlerfreier Text ist! Wer wirklich auf Nummer sicher gehen will, lässt seinen Text professionell Korrektur lesen. Das wird nach Aufwand bezahlt &#8211; je mehr Fehler und je mehr Text, desto höher die Kosten. Deshalb muss man meistens für den Kostenvoranschlag ein paar Probeseiten verschicken. Für alle, denen das zu teuer ist, habe ich einen kostenlosen Tipp: einfach kürzere Texte schreiben, am besten ohne Fehler!</p>
</div>
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