Out of Friedenau – die Schreibstube unterwegs

Die Schreibstube am 3. Oktober
Was macht die Autorin am Feiertag? – Sie erledigt Mails, Blogeinträge und die schnelle Büroroutine beim Frühstück am Laptop, und dann geht’s ab zum Potsdamer Platz. 

Vom S-Bahnhof sind es nämlich nur ein paar Minuten zu Fuß bis zur Straße „In den Ministergärten“, und hier liegen sieben Landesvertretungen. So heißen die Botschaften der einzelnen Bundesländer, die das ganze Jahr über mit Kulturangeboten, Gastronomie in Form von Kantinen mit landestypischen Spezialitäten und mit diversen Veranstaltungen, Ausstellungen und Vorträgen Werbung für ihre Region betreiben. 

Einmal im Jahr ist „Tag der Offenen Tür“, nämlich am 3. Oktober, und das ist eine richtig gute Gelegenheit für eine kleine Reise durch Deutschland. Vertreten sind Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Seit ein paar Jahren bin ich auch dabei und genieße es, von einer Landesvertretung zur nächsten zu bummeln. In den Gärten hinter den Gebäuden gibt es Info-Stände und ein bisschen Budenzauber, oft mit Musikauftritten. In den Häusern selbst sind oft sehr interessante Ausstellungen zu sehen, und natürlich werden Speisen und Getränke angeboten – immer zu sehr zivilen Preisen. Der Eintritt ist natürlich kostenlos, ist ja „Tag der Offenen Tür“. 

In den letzten Jahren war ich besonders gern auf der Dachterrasse der rheinland-pfälzischen Landesvertretung, die sich zu meiner Lieblingsbotschaft entwickelt hat. Von hier aus gibt es eine herrliche Aussicht auf die geschichtsträchtige Umgebung, aber auch über die ganze Stadt. Dazu ein Gläschen Riesling vom Staatsweingut … Diesen fantastischen Wein kann man übrigens beim Pförtner kaufen. Sowas gefällt mir!

Hier ist die Atmosphäre immer sehr entspannt und fröhlich. Daher mein Tipp: Wenn man das Remmidemmi rund ums Brandenburger Tor vermeiden möchte und mit Freunden aus Berlin oder anderswo am 3. Oktober was Schönes unternehmen will, ist man hier in den Ministergärten genau richtig.

Die Schreibstube unterwegs

Ich bin ein großer Fan des Bauhaus-Archivs in Berlin. Das originelle Gebäude wurde von Walter Gropius entworfen, das Archiv beherbergt eine der größten Sammlungen zum Thema Bauhaus. Im Museum geht es vor allem um die vielfältigen Einflüsse der Bauhaus-Schule auf die Gestaltung der Alltagskultur, letztlich um das Design der Klassischen Moderne. Es gibt wechselnde Sonderausstellungen und Veranstaltungen, dazu ein Café und einen schönen Innenhof, wo man prima sitzen und rumtrödeln kann. Das alles nur ein paar Haltestellen entfernt vom Potsdamer Platz, vom Tiergarten und von der Gedächtniskirche.

Am Dienstag, 13. August 2013 um 20:00 Uhr findet hier ein Jazz-Abend statt. Der Eintritt ist frei. Ich freu mich drauf!

Hier der Link zum Bauhaus Archiv Berlin


Out of Friedenau – die Schreibstube unterwegs

Tag der Offenen Tür in den Ministergärten
Nur ein paar Schritte vom Potsdamer Platz liegt eine Straße, in der gleich mehrere Landesvertretungen zu Hause sind: In den Ministergärten heißt dieser Ort, wo zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober die Türen weit geöffnet sind für Gäste. 
Das macht richtig Spaß, denn man kann nicht nur bei freiem Eintritt sieben architektonisch interessante Landesvertretungen besichtigen – sogar die Dachterrasse der rheinland-pfälzischen Vertretung mit wunderbarer Aussicht über Berlins Mitte! – sondern man kann Informationen über die Länder bekommen, ein bisschen Kulturprogramm genießen und regionale kulinarische Spezialitäten zu günstigen Preisen probieren. Für das Amüsement der Kinder ist ebenfalls gesorgt!
Wer den Feiertag etwas abseits des großen Trubels in angenehmer Gesellschaft verbringen möchte, um selbst mal was Neues zu sehen oder Berlingäste herumzuführen, der ist hier bestens aufgehoben!

Out of Friedenau – die Schreibstube unterwegs

Für Berlinerinnen, Berliner und ihre Gäste: der heißeste Tipp, seit es Philharmoniker gibt. Endlich wieder Lunchkonzerte im Foyer der Berliner Philharmonie, und zwar jeden Dienstag, immer um 13:00 Uhr – immer kostenlos. Für die Mittagspause, für den angenehmen Unterbruch zwischen Stadtrundfahrt und Museum. Und natürlich für alle, die sonst nicht in die Philharmonie kommen. Wir empfehlen, spätestens gegen 12:00 Uhr einzutreffen, da die Besucherzahl aus Sicherheitsgründen limitiert ist.
Zu den durchweg hochklassigen Kammerkonzerten gibt’s lecker was zu essen (Lunch!) und was zu trinken. Ein Besuch lohnt sich, schon allein, um mal das wunderschöne Foyer der Philharmonie im musikalischen Einsatz zu genießen: Tolle Stimmung und ein echtes Erlebnis! Hingehen und genießen …

Hier der Link: http://www.berliner-philharmoniker.de/konzerte/lunchkonzerte