So spricht Berlin

Heute startet eine besonders spannende Serie. Es geht nämlich um berlinerische Redewendungen und Begriffe. Wer helfen möchte, diese sprachhistorisch und kulturgeschichtlich interessanten Sprachperlen zu erhalten, ist herzlich eingeladen zur Begegnung mit dem alten Berlin!

Unser erster Begriff: „Fisimatenten“
Verwendung/Gebrauch: „Mach keine Fisimatenten!“
Bedeutung: Mach keinen Blödsinn!

Volksetymologisch wird der Begriff aus dem Französischen hergeleitet, von „Visitez ma tente“ (Besuchen Sie mein Zelt“). Das sollen die französischen Soldaten zu den selbstverständlich wunderhübschen Berlinerinnen gesagt haben, als Berlin zu Beginn des 18. Jahrhunderts von den napoleonischen Truppen besetzt war. Die Mütter hätten darauf die Mädchen angewiesen: „Mach bloß keine Fisimatenten!“

Selbst wenn sich diese hübsche Herkunftsgeschichte sprachwissenschaftlich (leider) nicht bestätigen lässt, so ist sie doch typisch für die damalige Zeit und natürlich für die Berlinerinnen – Mütter wie Töchter.

Heidegger

Gestern wieder ein grandioser Abend mit Pigor und Eichhorn und Vol. 7! Noch bis zum 24. Januar in der Bar jeder Vernunft, diesmal sogar mit Jazzbegleitung – ich könnt schon wieder …
Mit im Bunde bei dieser Aufnahme übrigens nicht Heidegger, wie man aufgrund der Überschrift annehmen könnte, sondern der Ulf.

Friedenauer Autorenstammtisch – wieder am 4. Januar!

Treffpunkt für literarisch Interessierte aus ganz Berlin, die sich über Gelesenes und Geschriebenes austauschen möchten. An jedem ersten Mittwoch eines Monats geht es um aktuelle Neuigkeiten, Informationen und Tipps aus der Welt des Schreibens. Los geht’s um 17 Uhr im „Hell oder Dunkel“, Laubacher Str. 28, 1497 Berlin (Nähe Bundesplatz).
Als Experte ist diesmal der “rasende Reporter” und Buchautor Rolf Kremming geladen, der sich auf viele Fragen zu seiner Arbeit freut.
Eine Veranstaltung der Kulturspirale, Gabriele Sikorski.
Weitere Informationen unter Telefon 030 33 77 28 32 oder sikorski@kulturspirale.de