Out of Friedenau – die Schreibstube unterwegs

Das Berliner Technikmuseum wird 30 – und alle feiern mit!

Am Sonntag, 25. August 2013, begeht das Deutsche Technikmuseum in Berlin (Trebbiner Straße, Nähe U-Möckernbrücke bzw. U-Gleisdreieck) seinen 30. Geburtstag: mit einem großen Sommerfest bei freiem Eintritt.

Es gibt eine ganze Reihe von Aktionen – hier als Vorgeschmack ein kleiner Blick in den Kalender: Veranstaltungen am 25.08.

Das Technikmuseum ist eines meiner Berliner Lieblingsmuseen. Dafür gibt es viele Gründe: Beispielsweise bietet es für jeden, der ein paar Stunden Zeit mitbringt, einen Gesamtüberblick über alles, was mit Technik zu tun hat: Verkehr (Fahrrad, Auto, Eisenbahn, Schiffe, Flugzeuge), Unterhaltungstechnologie (Photographie, Rundfunk, Fernsehen – das kleine Fernsehstudio ist wirklich toll!), industrielle Fertigung, Haushalts- und Bürotechnik und so weiter und so weiter. Wenn man wenig Zeit hat, kann man sich gut auf einen Bereich konzentrieren. Meine besondere Liebe gehört der Schifffahrtsabteilung, die im Neubau untergebracht ist. 

Im Museumspark gibt es den Teich, auf dem am Sonntag wieder sehenswerte Modellschiffe herumkurven sollen, und natürlich die Windmühlen – so eine Führung ist richtig toll! Zusätzlich werden ein paar Überrraschungen in Aussicht gestellt, und das „Spectrum“, eine Art High-Tech-Physiksaal für technische Experimente, wurde gerade aufwändig modernisiert, heißt jetzt „Science Center Spectrum“ und wartet wieder auf Besucher. Ich bin gespannt!

Unser Berliner Technikmuseum ist immer noch eine Art Geheimtipp, auch für Touristen: ein Paradies für Technikbegeisterte und wissbegierige Kinder jeden Alters (zwischen 5 und 95), die hier jede Menge Spaß haben und so ganz nebenbei auch noch ihr Wissen erweitern können.

Hier der Link zum Museum

Na, dann: FF – viel Vergnügen!




Dürerkiez und Malerviertel

Am kommenden Wochenende ist es endlich so weit – schon wieder ist ein Jahr vorüber, und es gibt den nächsten Diakonieladen Sommerbasar. 

Am Samstag, 17. August von 10 bis 22 Uhr und am Sonntag, 18. August von 11 bis 17 Uhr kann man Nützliches, Praktisches oder einfach nur was Schönes kaufen, und zwar vor der Nathanael-Kirche am Grazer Platz. Bei Regen findet der Basar im Gemeindehaus statt. 

Der Erlös geht in die Arbeit des Diakonieladens. Diese angesehene Einrichtung in der Rubensstraße 87 (ebenfalls am Grazer Platz) ist eine Initiative der evangelischen Kirche gegen Armut. Hier wird in vielfältiger Form tätige Hilfe angeboten – für alle, die Schwierigkeiten haben, allein zurechtzukommen, aus welchen Gründen auch immer: Es gibt Fördergruppen für Kinder und Erwachsene, Rechts- und Sozialberatung, Lebensmittelspenden, Möbel, Kleider, Schuhe, Kursangebote und vieles mehr.

„Aber da fehlt doch noch was!“, rufen mit Recht alle Musikfans aus dem Kiez. Richtig! Deshalb folgt hier der Hinweis auf den Höhepunkt des Wochenendes: 

das große Gospel-Benefizkonzert am Samstag, 17. August um 18 Uhr in der Nathanael-Kirche. Der Eintritt kostet 5,00 Euro.

Ich freu mich drauf!

Und wer sich für die Arbeit des Diakonieladens interessiert, hier ist der Link.

Die Schreibstube unterwegs

Ich bin ein großer Fan des Bauhaus-Archivs in Berlin. Das originelle Gebäude wurde von Walter Gropius entworfen, das Archiv beherbergt eine der größten Sammlungen zum Thema Bauhaus. Im Museum geht es vor allem um die vielfältigen Einflüsse der Bauhaus-Schule auf die Gestaltung der Alltagskultur, letztlich um das Design der Klassischen Moderne. Es gibt wechselnde Sonderausstellungen und Veranstaltungen, dazu ein Café und einen schönen Innenhof, wo man prima sitzen und rumtrödeln kann. Das alles nur ein paar Haltestellen entfernt vom Potsdamer Platz, vom Tiergarten und von der Gedächtniskirche.

Am Dienstag, 13. August 2013 um 20:00 Uhr findet hier ein Jazz-Abend statt. Der Eintritt ist frei. Ich freu mich drauf!

Hier der Link zum Bauhaus Archiv Berlin


Findelfotos

Was ich immer sage: Man gewöhnt sich an allem, auch am Dativ!


Dann wollen wir mal dem Wetter beeindrucken!


Buchpremiere am 23. Juni in Berlin: ZEIT DER SCHWEINE von Pavol Lesný

Ich kenne und schätze den Autor Pavol Lesný seit vielen Jahren. Sein erstes Buch MADINA war eine der ersten Veröffentlichungen im MyStory Verlag, die ich mitbetreuen durfte, und Pavol Lesný sprach schon damals davon, dass er an einem Roman über seine Jugend arbeitete, der aber leider nicht so recht fertig werden wollte. Einmal habe ich in seinem Romanmanuskript lesen dürfen und war schon von der Kostprobe hingerissen. 

Und nun ist es so weit: Der Roman erscheint – wieder im MyStory Verlag, und wieder durfte ich bei der Entstehung mitwirken. Das Buch trägt den wunderbaren Titel ZEIT DER SCHWEINE, der so viel zu tun hat mit der Jugend des Autors und mit der Zeit, in der er erwachsen wurde, damals in den Siebziger Jahren in der CSSR. 

Pavol Lesný hat Bratislava verlassen und in Berlin eine neue Heimat gefunden. Er ist sicherlich ein wenig weiser geworden seitdem, vielleicht noch pfiffiger und auf jeden Fall ein bisschen ruhiger, aber leider ist er auch nicht mehr so gesund wie der kraftstrotzende, mutige Judokämpfer, der er einmal war. Auch davon handelt dieses Buch, und vielleicht hätte Pavol Lesný es nie fertiggeschrieben, wenn er vor einigen Jahren nicht dank, sondern trotz der Behandlung seiner Ärzte eine schwere Krankheit überlebt hätte … ein Grund, sich zu erinnern, sich auseinanderzusetzen mit dem eigenen Leben. Aber Pavol Lesný ist ein Optimist. Er beklagt nicht sein Schicksal, er ist ein großartiger, witziger Erzähler, der lakonisch und mit viel Ironie davon erzählt, wie eins zum anderen kam und wie aus einem braven Jungen einer wurde, der jede Form von Gängelei und Bürokratie zu hassen wusste und damit ein System, das ihm seine große Liebe ebenso raubte wie seine berufliche Zukunft.

Was für ein toller Typ!, möchte man rufen, wenn man von den listigen Ideen des scheinbar naiven Jungen liest, der sich mit dem Mut der Verzweiflung gegen real sozialistische Apparatschiks zur Wehr setzt. So realistisch und lebendig, dass man sich zurückversetzt fühlt in die Siebziger Jahre. Tatsächlich steckt viel Zeitgeist in diesem autobiographisch geprägten Werk, das vom Erwachsenwerden, vom Leben mit und ohne Familie, von der Sehnsucht nach Freiheit und von der Erfüllbarkeit unserer Träume handelt. 

DIE ZEIT DER SCHWEINE ist eine wunderbar komische und trotzdem sehr ernsthafte Hymne an die Menschlichkeit und an die Liebe. Ich habe dieses Buch verschlungen und mag es sehr, sehr gern.

Morgen ist die Buchpremiere. Ich werde da sein. Alles Gute, Pavol Lesný und: Ahoi!

Wer Zeit und Lust hat, mit dem Autor und uns die Buchpremiere zu feiern, kommt einfach 

am Sonntag, 23. Juni um 17:00 Uhr
ins Pianocafé am Lietzensee
Neue Kantstraße 20 in 14057 Berlin

Es gibt eine Lesung, ein bisschen Musik und die Möglichkeit, sich die ersten Verlagsexemplare vom Autor persönlich signieren zu lassen.





Out of Friedenau – die Schreibstube unterwegs

Musik für umme: Promenadenkonzerte an der Greenwichpromenade

Am 26. Mai geht’s los. Dann startet das erste Promenadenkonzert in Tegel. Ab 15 Uhr spielt die „Flat Walters Big Band“ unter Leitung von Stefan J. Walter, außerdem gibt’s einen Auftritt des Trios „Take The A-Train“. Auf dem Programm steht Big Band-Musik in der Tradition der großen Tanz- und Unterhaltungsorchester: schwung- und stimmungsvoll!

Die kostenlosen Promenadenkonzerte gehören zum TEGELER MUSIKSOMMER, unter anderem veranstaltet vom Bezirksamt Reinickendorf. Und das wird bestimmt wieder ein toller Sommer in Tegel!

Ort:
Greenwich-Promenade
In der Nähe des Kinderspielplatzes
Alt-Tegel, 13507 Berlin


Weitere Termine zum Vormerken:

Sonntag, 16. Juni 2013, 15.00 Uhr
Soulful Delight, Mädchenband „Flying four“ unter der Leitung von Rupert Kirchmair und das Kirchmair-Hellmann-Duo

Sonntag, 18. August 2013, 15.00 Uhr
Blasorchester „The Hornetz“ mit Popsongs und Jazz

Schreibcafé und Kulturstammtisch am 6. Mai

Wie an jedem 1. Montag im Monat treffen sich Kunst- und Kulturfans
im Restaurant freiRaum in Berlin-Friedenau, und zwar am Montag, 6. Mai 2013

Um 17.00 Uhr startet das Schreibcafé – dann geht es zwei Stunden lang ums Schreiben und Veröffentlichen. Professionelle Autorinnen und Autoren berichten von ihren Erfahrungen im Literaturbetrieb und geben Tipps: für die Suche nach einem Verlag, für den Umgang mit Kritik oder für Lesungen und Selbstmarketing. Und wer schreiben möchte, kann sich hier schon mal ein paar Anregungen holen!

Beim anschließenden Kulturstammtisch – ab 19.00 Uhr – steht dann das gesamte Berliner Kulturleben im Mittelpunkt. Welche Ausstellungen sind sehenswert? Was läuft in den Theatern oder im Kino? Auf welche Sommer-Events können wir uns freuen? Gibt es Tipps für einen spannenden Workshop oder einen interessanten Kurs? 

Das wird bestimmt wieder ein schöner Abend! Alle Gäste sind herzlich willkommen. 

Wo: Restaurant freiRaum,
Beckerstraße 12
12157 Berlin-Friedenau

Wann: Montag, 6. Mai 2013

17.00 bis 19.00 Uhr Schreibcafé
ab 19.00 Uhr Kulturstammtisch

Out of Friedenau – die Schreibstube unterwegs

Stadt Lesen

Vom 3. bis zum 6. Mai gibt es auf dem Bebelplatz Lesespaß für Groß und Klein. Von 9 Uhr bis zum Dunkelwerden können Leseratten und Bücherwürmer mal so richtig nach Herzenslust schmökern. Der Eintritt ist frei – nicht nur die Bücher, auch die Sitzgelegenheiten werden gestellt. Alle, die ihre eigenen Texte einem Publikum präsentieren möchten, können in der „Readers Corner“ auftreten.


Am Sonntag, 6. Mai ist Familienlesetag. Dann ist extra viel Kinder- und Jugendliteratur in den Büchertürmen zu finden. 

Auch der Integrationslesetag am Freitag ist eine gute Idee. Dann stehen Menschen mit Migrationshintergrund mit ihren literarischen Werken im Mittelpunkt. Muttersprachliche Texte aus allen Sprachen können und sollen dann vorgetragen werden.

Also: Nix wie hin, wenn sich der Bebelplatz in ein riesiges, schönes Lesewohnzimmer verwandelt!

Out of Friedenau – die Schreibstube unterwegs

Familienparty in der Philharmonie: 10 Jahre Education Programm
Okay, ich gebe es zu: Ich bin ein absolut begeisterter Fan von Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern. Und ich liebe das Education Programm, die Mitmachprogramme, die Konzerte, Wettbewerbe, Workshop – ich finde das alles einfach toll. Der Film RHYTHM IS IT hat mich zu Tränen gerührt. Seitdem verfolge ich gierig alle Tanzprojekte der Philharmonie, zuletzt habe ich in der Digital Concert Hall PORGY & BESS gesehen und war wieder mal hingerissen.
Und das Ganze gibt es schon 10 Jahre? – Kaum zu glauben!

Am Sonntag, 21.04.13 wird nun Jubiläum gefeiert, natürlich in der Philharmonie. Von 10 bis 13 Uhr gibt es ein Mitmachprogramm für die ganze Familie. Die kostenlosen Einlasskarten dafür gibts an der Kasse der Philharmonie. Im Anschluss finden zwei Jubiläumskonzerte statt: um 15 und um 18 Uhr. Eintritt jeweils 5,00 Euro – Karten an der Kasse oder telefonisch bestellbar.

Also, vielleicht sehen wir uns am Sonntag in der Philharmonie!
Link zu den Berliner Philharmonikern