Adventslesung bei Freunden … am 13. Dezember um 15 Uhr im Friedenauer Antiquariat

Ich lese gern aus meinen Werken. Das ist für schreibende Menschen nicht unbedingt selbstverständlich. Aber nachdem ich mich jahrelang erfolgreich davor gedrückt hatte, kam irgendwann der Durchbruch, und inzwischen kann ich gar nicht genug bekommen. Warum das so ist? Vielleicht habe ich ja wirklich meine Schüchternheit abgelegt und genieße es, ein direktes Feedback zu bekommen … aber natürlich hatte ich auch einen tollen Lehrmeister, denn Chris Kurbjuhn, mein Mann, ist absoluter Profi in Sachen Stimme und Sprache, der beste Medientrainer, den man sich vorstellen kann.

In diesem Jahr, eines mit besonders vielen Höhen und leider auch Tiefen, hatten meine Bücher und ich wenig Gelegenheit für öffentliche Auftritte. Umso mehr freue ich mich, dass ich am 13. Dezember gemeinsam mit meiner Freundin Gabi Helbig lesen werde. Gabi wird eine witzige, anrührende Kurzgeschichte über ihre zweite Heimat Irland vortragen, und ich lese Ausschnitte aus meinem Familienroman „Letzte Ausfahrt Weihnachten“. Dafür sind wir zu Gast an einem der schönsten Orte, den man sich wünschen kann: im Friedenauer Antiquariat, meiner Leib- und Seele-Buchhandlung.

Dort liest man in heimeliger Atmosphäre, umgeben von zahllosen Büchern und antiken Möbeln, und wird aufs Liebevollste betreut von Jürgen Klette und seiner Familie. Und hier komme ich dann wirklich in feiertägliche Stimmung …

Adventslesung mit Gabi und Gaby
am Samstag, 13. Dezember 2014
um 15:00 Uhr
im Friedenauer Antiquariat
Cranachstraße 8, 12157 Berlin
Telefon: 030 855 67 81

Schreibcafé am 1. September ab 17:00 Uhr

Die Sommerpause ist vorbei, und schon geht’s wieder los mit dem monatlichen Schreibcafé in Berlin-Schöneberg. An jedem ersten Montag treffen sich ab 17:00 Uhr lesende und schreibende Literaturfans im Café-Restaurant Tuffstein in Berlin-Schöneberg – eine prima Gelegenheit, um sich über alles auszutauschen, was Lesefexe und Schreibwütige bewegt: Tipps für Veröffentlichungen, die neuesten Trends aus der Buchszene und ganz generelle Empfehlungen. Welche Urlaubslektüre könnt ihr empfehlen? Hier treffen sich Bücherwürmer jeder Couleur, vom Freizeitschriftsteller bis zum Profi. Die Themen sind vielfältig: Was geht ab in der Verlagsszene? Was gibt’s an Tratsch zur Buchmesse? Welche neuen Trends gibt’s am Buchmarkt? Lohnt sich ein e-Book? Was bringen Literaturportale? Wie veranstaltet man erfolgreiche Lesungen … Erfolgreiche Autoren bieten Hilfestellung in Rat und Tat.

Ganz gleich, welches Thema: Im Schreibcafé sind alle willkommen, die sich fürs Lesen, Schreiben und Veröffentlichen interessieren.

Wann: Montag, 1. September 2014, ab 17:00 Uhr
Wo: Café-Restaurant Tuffstein, Leberstr. 2, 10829 Berlin (am S-Bf. Julius-Leber-Brücke)

Im Anschluss – ab ca. 19:00 Uhr – folgt der monatliche Kulturstammtisch mit Tipps und Themen rund um die Berliner Kulturszene.

Die Schreibstube unterwegs …

Die glückliche Autorin Rita Kahnt 
bei ihrer Lesung in Fürstenwalde/Spree am 17. Juni 2013

Neben ihr der Saxophonist Matthias Cersovsky,
der für die gelungene musikalische Begleitung sorgte.

Foto: Karin Schuchardt
Trotz brütender Hitze waren an diesem Nachmittag zahlreiche gutgelaunte Gäste in der Aula der Rahn-Schule erschienen und sorgten mit ihrem Applaus dafür, dass die Lesung ein voller Erfolg wurde. Auch diesmal hatte Rita Kahnt alle Hände voll zu tun, um ihr kleines, feines Lyrikbändchen STADTVERLIEBT für ihre zahlreichen Fans zu signieren. (Mit Dank fürs schöne Foto an die Fotografin Karin Schuchardt!)

STADTVERLIEBT ist übrigens als Sonderdruck im MyStory Verlag Berlin erschienen, und zwar bereits in 2. Auflage … ein toller und vor allem verdienter Erfolg für unsere Autorin, die bereits ihr zweites Buch mit uns plant. Und natürlich wird es auch diesmal wieder um Fürstenwalde gehen.

Buchpremiere am 23. Juni in Berlin: ZEIT DER SCHWEINE von Pavol Lesný

Ich kenne und schätze den Autor Pavol Lesný seit vielen Jahren. Sein erstes Buch MADINA war eine der ersten Veröffentlichungen im MyStory Verlag, die ich mitbetreuen durfte, und Pavol Lesný sprach schon damals davon, dass er an einem Roman über seine Jugend arbeitete, der aber leider nicht so recht fertig werden wollte. Einmal habe ich in seinem Romanmanuskript lesen dürfen und war schon von der Kostprobe hingerissen. 

Und nun ist es so weit: Der Roman erscheint – wieder im MyStory Verlag, und wieder durfte ich bei der Entstehung mitwirken. Das Buch trägt den wunderbaren Titel ZEIT DER SCHWEINE, der so viel zu tun hat mit der Jugend des Autors und mit der Zeit, in der er erwachsen wurde, damals in den Siebziger Jahren in der CSSR. 

Pavol Lesný hat Bratislava verlassen und in Berlin eine neue Heimat gefunden. Er ist sicherlich ein wenig weiser geworden seitdem, vielleicht noch pfiffiger und auf jeden Fall ein bisschen ruhiger, aber leider ist er auch nicht mehr so gesund wie der kraftstrotzende, mutige Judokämpfer, der er einmal war. Auch davon handelt dieses Buch, und vielleicht hätte Pavol Lesný es nie fertiggeschrieben, wenn er vor einigen Jahren nicht dank, sondern trotz der Behandlung seiner Ärzte eine schwere Krankheit überlebt hätte … ein Grund, sich zu erinnern, sich auseinanderzusetzen mit dem eigenen Leben. Aber Pavol Lesný ist ein Optimist. Er beklagt nicht sein Schicksal, er ist ein großartiger, witziger Erzähler, der lakonisch und mit viel Ironie davon erzählt, wie eins zum anderen kam und wie aus einem braven Jungen einer wurde, der jede Form von Gängelei und Bürokratie zu hassen wusste und damit ein System, das ihm seine große Liebe ebenso raubte wie seine berufliche Zukunft.

Was für ein toller Typ!, möchte man rufen, wenn man von den listigen Ideen des scheinbar naiven Jungen liest, der sich mit dem Mut der Verzweiflung gegen real sozialistische Apparatschiks zur Wehr setzt. So realistisch und lebendig, dass man sich zurückversetzt fühlt in die Siebziger Jahre. Tatsächlich steckt viel Zeitgeist in diesem autobiographisch geprägten Werk, das vom Erwachsenwerden, vom Leben mit und ohne Familie, von der Sehnsucht nach Freiheit und von der Erfüllbarkeit unserer Träume handelt. 

DIE ZEIT DER SCHWEINE ist eine wunderbar komische und trotzdem sehr ernsthafte Hymne an die Menschlichkeit und an die Liebe. Ich habe dieses Buch verschlungen und mag es sehr, sehr gern.

Morgen ist die Buchpremiere. Ich werde da sein. Alles Gute, Pavol Lesný und: Ahoi!

Wer Zeit und Lust hat, mit dem Autor und uns die Buchpremiere zu feiern, kommt einfach 

am Sonntag, 23. Juni um 17:00 Uhr
ins Pianocafé am Lietzensee
Neue Kantstraße 20 in 14057 Berlin

Es gibt eine Lesung, ein bisschen Musik und die Möglichkeit, sich die ersten Verlagsexemplare vom Autor persönlich signieren zu lassen.





Kulturstammtisch am 3. Dezember 2012

Zum letzten Mal in diesem Jahr treffen sich am Montag, 3.12.2012 ab 19:00 Uhr Kunstfans und Kreative zum lockeren Austausch über die Berliner Kulturlandschaft.

Diesmal geht es schwerpunktmäßig um das Thema: „Das deutsche Theater – noch nicht im Netz angekommen?“ Theaterexperte Chris Kurbjuhn wird das Gespräch leiten. Darüber hinaus gibt es natürlich jede Menge Gelegenheit, sich über aktuelle Veranstaltungen, Trends und Tendenzen des Berliner Kunst- und Kulturbetriebs auszutauschen. Alle Gäste sind herzlich willkommen!
Zusätzlich findet vorher, ab 17:00 Uhr, am selben Ort das „Schreibcafé“ statt. Unter Leitung von Schreibcoach Gaby Sikorski kann man Manuskripte oder Anschreiben bearbeiten oder sich Tipps für das Gelingen von Texten abholen. (Kostenbeitrag 5,00 Euro inkl. 1 Softdrink)


Ort: Restaurant freiRaum, Beckerstraße 12, 12157 Berlin
Zeit: 17:00 Uhr Schreibcafé – 19:00 Uhr Kulturstammtisch

Die Schreibstube unterwegs – der Olympia Express rollt durch Westfalen

Tolles Stück, tolle Schauspieler, toller Abend! Eine Zeitreise mit dem Preußenzug der Museumsbahn Minden zurück ins Jahr 1912: großartige Dialoge mit Humor und Pep, eine liebevoll witzige Regie mit vielen Gags und Überraschungen, von der Tanzeinlage bis zur Präsentation aktueller und vergangener Sportarten, z. B. Tauziehen der Damen, Fechten, Turnen. Das war ein rundum gelungener Theaterabend, auch dank des großartigen Engagements der Mindener Sportvereine und der Museums-Eisenbahn Minden. Im Fahrpreis ist sogar ein leckeres, kleines Imbissbüfett enthalten, so dass man sich zwischendurch noch stärken kann.

Und ja: Wir wollen, dass Minden endlich Olympiastadt wird. Der Einmarsch der Athleten ins Olympiastadion Meißen war Gänsehaut pur. Ganz ohne Doping und Superzeitlupe gelang es nicht nur den großen und kleinen Sportlern, sondern auch den gut aufgelegten Schauspielern, das Publikum bestens zu unterhalten und zu begeistern. 



Und hier geht’s zur Kritik im Mindener Tageblatt: http://www.mt-online.de/lokales/kultur/6915782_Olympia-Express_ist_eine_grossartige_Show.html



Höchste Eisenbahn!

Theater in vollen Zügen – der Olympia-Express rollt ab 28. Juli.

Der Autor, Chris Kurbjuhn aus Berlin-Friedenau, gibt schon mal einen kleinen Vorgeschmack …